Den Waldkindergarten besuchte die im Jahre 2000 geborene Biel-Benkemerin Julia Schneider. Nachstehend schreibt sie über ihre Erfahrungen im Kindergarten im Wald.

Die Zeit im Waldkindergarten war für mich eine schöne Zeit, in der ich viele spannende Erfahrungen gemacht habe. Morgens trafen wir uns beim Schulhaus und dann marschierten wir hinauf in den Wald. In den ersten beiden Stunden sassen wir meistens in einem Kreis aus Holzkugeln. Dort erzählten uns die Lehrerinnen viel Wissenswertes über die Natur und den Wald. Oder wir bauten Hütten und sonstige Sachen aus ganz natürlichen Materialien. Ausserdem hatte jedes Kind einen sogenannten «Göttibaum». Von diesem Baum pausten wir dann die Rinde durch und zeichneten die Blätter ab. Wenn es einmal regnete spannten die Lehrerinnen einfach eine Plane aus und der Tag verlief gleich wie bei Sonnenschein. Die Zeit im Waldkindergarten hat mich abgehärtet und war sehr abwechslungsreich. Ich war viel an der frischen Luft und in der Natur. Ich habe sehr viel über den Wald und seine Bewohner gelernt. Wenn ich heute noch einmal in den Kindergarten gehen müsste, dann würde ich mich wieder für den Waldkindergarten entscheiden.

Quelle: Waldnachrichten 01 /2013

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