Naturpädagogik
Lernort WaldUnsere pädagogische Ausrichtung und Grundlage für den Unterricht stellt die Naturpädagogik dar. Das Team orientiert sich am Lehrplan 21 und integriert zusätzlich Anregungen aus der Wald- und Wildnispädagogik sowie der Anthroposophie. Umweltverantwortung und -fürsorge sind bei allen Inhalten zentral. Mehr zu unseren Leitgedanken findet ihr in unserem Konzept. Für ein besseres Verständnis wie sich unsere naturpädagogische Ausrichtung im Kindergarten gestaltet, ein paar Beispiele:
Spielzeug und Kreativität
Spielzeug im herkömmlichen Sinn findet ihr bei uns nicht. Die Kinder spielen mit dem was die Natur ihnen bietet. Fehlt etwas oder kommen konkrete Ideen auf, unterstützt das Team und ein Schatz an Lupen, Sägen, Scheren, Farben, Stoffe, etc. sie bei der Umsetzung dieser. So entstehen ganze Fantasiewelten von der Matschkuchenküche bis zur Zwergenhöhle.
Freispiel
Das Freispiel hat bei uns einen hohen Stellenwert. Die Kinder klettern, rutschen, matschen, malen, werkeln, tauchen in Rollenspiele ab oder schauen den Ameisen beim Arbeiten zu. Sie lernen spielerisch und situativ Zusammenhänge und Sachwissen über die Natur. Inhalte setzen immer beim Interesse der Kinder, dem Tagesgeschehen oder der Jahreszeit an. Dabei können die Kinder individuell ihre Interessen vertiefen, Fähigkeiten erlernen und ausbauen. Geführte Lernangebote wechseln sich mit Freispielsequenzen ab.
Lernen mit den Jahreszeiten
Im Waldkindergarten lernen die Kinder den Ablauf der Jahreszeiten direkt und hautnah kennen. Sie sind ganz natürlich Teil des Jahreszyklus, den sie auch bei Tieren und Pflanzen beobachten. Die Waldkinder erleben Wetter mit allen Sinnen. Diese Erfahrung lehrt sie, was sie brauchen, damit es ihnen bei jeder Witterung gut geht.