Sicherheitsvorkehrungen

Das Leitungsteam trägt der besonderen Situation im Wald Rechnung. Es ist in erster Hilfe ausgebildet und kennt die Gefahren des Waldes. Die Eltern werden über Gefahren und spezielle Massnahmen vor Kindergartenbeginn informiert.
Zu den Sicherheitsmassnahmen gehören unter anderem Bekleidungsvorschriften, eine Notfallapotheke, eine Branddecke, ein Mobiltelefon, eine Liste der Notfallnummern und die Notfallinformationen der Kinder. Es wird empfohlen, die Kinder gegen Tetanus impfen zu lassen.

Holzschlag, Sturm und Jagd

Bei extremen Witterungsverhältnissen, wie z.B. Sturmwind, aber auch an Jagdtagen und bei Holzschlagarbeiten besteht ein Alternativstandort als Rückzugsort. Es können die Räumlichkeiten des Freizeithauses Allschwil benutzt werden. Kurzfristig steht auch ein Raum als Ausweichort zur Verfügung, welcher nur fünf Minuten vom Treffpunkt entfernt liegt.

Regeln

Regeln gibt es im Wald wenige, diese müssen jedoch strikte eingehalten werden. So bestehen strenge Regeln bezüglich Umgang mit Werkzeugen, Essen von Pflanzen und Früchten, Berühren von Tieren, usw.

Zecken

Fast jedes Kind unseres Waldkindergartens hat einmal eine Zecke aus dem Allschwiler Wald mit nach Hause gebracht. Einige Verhaltensregeln helfen, das Risiko rund um die Zecken in Grenzen zu halten. Den Eltern werden rechtzeitig vor Kindergartenbeginn aus-führliche Informationen dazu überreicht.
In den vergangenen drei Jahren wurde im Waldkindergarten Spitzwald bei zwei Kindern und einem Erwachsenen die bakterielle Lyme-Borreliose diagnostiziert. Diese konnte mit einer mehrwöchigen Gabe von Antibiotika behandelt werden.
Für die ebenfalls von Zecken übertragbare virale Frühsommer-Meningoenzephalitis zählt der Allschwiler Wald bis jetzt nicht zu den Risikogebieten. Es liegt im Ermessen der Eltern eine Impfung zu prüfen.

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